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Strasse der Romanik

Die Stiftskirche St. Cyriakus Frose/Anhalt gehört zur Straße der Romanik. Bereits vor dem Jahre 950 gründete der Markgraf Gero an dieser Stelle ein Kloster, welches zu einer der ältesten geistlichen Stiftungen zu rechnen ist.

Der Ort Frose/Anhalt, am nordöstlichen Rand des Harzes gelegen, ist seit Juli 2009 ein Ortsteil der neu gebildeten Stadt Seeland im Salzlandkreis des Bundeslandes Sachsen-Anhalt. Die Stiftskirche Frose ist die Station 42 auf der Südroute der Straße der Romanik. Ludwig der Deutsche gründete Mitte des 9. Jahrhunderts hier in Frose ein Stift, das er dem heiligen Cyriakus weihte und mit Kanonikern besetzte. 950 übertrug Otto I. dem Markgrafen Gero die Nutzungsrechte. Gero wandelte 961 das Stift in ein Kanonissenstift um und unterstellte dieses als Propstei dem von ihm gegründeten Stift Gernrode. Hier lebten in der Regel etwa 12 Töchter aus adligen und später auch aus reichen bürgerlichen Familien in einer klosterähnlichen Gemeinschaft. Elisabeth von Weida ermöglichte, aufgrund des eingetretenen Leerstandes (seit 1511) des Stiftes Frose, 1515 Thomas Müntzer hier ein Knabenkonvikt einzurichten. Dieses wurde durch Braunschweiger Bürger zum Großteil finanziert und mit Söhnen aus diesen Familien bis 1517 besetzt. Nach der Reformation verzeichnet die Geschichtsschreibung einen Pfarrer Taube als ersten evangelischen Geistlichen.Die Stiftskirche St. Cyriakus Frose/Anhalt gehört zur Straße der Romanik. Bereits vor dem Jahre 950 gründete der Markgraf Gero an dieser Stelle ein Kloster, welches zu einer der ältesten geistlichen Stiftungen zählt.

Der Ort Frose/Anhalt, am nordöstlichen Rand des Harzes gelegen, ist seit Juli 2009 ein Ortsteil der neu gebildeten Stadt Seeland im Salzlandkreis des Bundeslandes Sachsen-Anhalt. Die Stiftskirche Frose ist die Station 42 auf der Südroute der Straße der Romanik. Ludwig der Deutsche gründete Mitte des 9. Jahrhunderts hier in Frose ein Stift, das er dem heiligen Cyriakus weihte und mit Kanonikern besetzte. 950 übertrug Otto I. dem Markgrafen Gero die Nutzungsrechte. Gero wandelte 961 das Stift in ein Kanonissenstift um und unterstellte dieses als Propstei dem von ihm gegründeten Stift Gernrode. Hier lebten in der Regel etwa 12 Töchter aus adligen und später auch aus reichen bürgerlichen Familien in einer klosterähnlichen Gemeinschaft. Elisabeth von Weida ermöglichte, aufgrund des eingetretenen Leerstandes (seit 1511) des Stiftes Frose, 1515 Thomas Müntzer hier ein Knabenkonvikt einzurichten. Dieses wurde durch Braunschweiger Bürger zum Großteil finanziert und mit Söhnen aus diesen Familien bis 1517 besetzt. Nach der Reformation verzeichnet die Geschichtsschreibung einen Pfarrer Taube als ersten evangelischen Geistlichen.

In der Stiftkirche findet ein reges geistiges und lebendiges Leben statt, das von Vereinen aus dem Ort und der Umgebung mitgetragen wird, es finden jedes Frühjahr mehrere Veranstaltungen statt, so zu Ostern dann mit Kinder aus dem Kindergarten, der Grundschule und befreundeten Vereinen die mit dem Gemeindekirchenrat ein Frühlingsfest organisieren. Über das Jahr werden mehrere Konzerte gegeben, als Gast waren mehrere „Don Kosaken“ Chöre anwesend, auf der „Panflöte“ wurde auf gespielt, Vokalensemble „con gusto“ aus Halle unter der Leitung von „Christian Wiebeck“ und das Orchester „Cammerata Instrumentale Halle/Saale“ und viele andere mehr gastierten alle in unserer Stiftskirche sie kommen gern wieder.

Aus den umliegenden Orten treffen sich einmal im Sommer, Chöre zu einem Chorgesang, mit mindestens 4 Chören die dann im Wettstreit liegen. Im September findet schon in Tradition unser Cyriakusfest statt, zu Ähren des heiligen St. Cyriakus, auch hier helfen und veranstalten nicht nur die Kirchengemeinde sondern viele Freunde und Helfer mit, die sich dort mit Kuchen backen, singen und basteln selbst entdecken. Der Kaiserfrühling aus Quedlinburg nutzt mit seinen Gewanden unser Originalität der romanischen Stiftskirche aus um in seinen Aufführungen ein Gefühl von „ Ich war dabei und habe es selbst erlebt“ zu bekommen. Das Martinsfest im November, Weihnachtsgesänge im Dezember bis zum eigentlichen Höhepunkt dann Weihnachten die Christvesper.

Die Spiritualität und das geistliche sind natürlich weiterhin wesentlicher Bestandteil unserer Stiftskirche, angefangen von Gottesdiensten, der Christenlehre, Gebetszeiten finden „alle und Christen“ einen Ort der Stille, des Gebets und der Fürbitte.

Als Einschätzung möchten wir sagen das für unserer Stiftskirche eine Orgel nicht nur wichtig ist, sondern sie wird bei allen was geboten wird benötigt, das Glockenspiel lädt ein, zum Gottesdienst, zur Hochzeit und den Veranstaltungen, die Kirchengemeinde als Veranstalter und Eigener dieser Kirche hat nicht die nötigen Mittel, es sind die Ehrenamtlichen, die Freunde einer Stiftskirche die ihr ein Gesicht und erlebtes Leben geben. Leider können wir an dieser Stelle diese Dinge nicht bieten, wir hatten eine große Orgel diese wurde 2007 aus denkmalrechtlichen Gründen ausgebaut, da Sie mit Giften versehen war musste Sie entsorgt werden. Bei den Stahl-Glocken werden ständig Reparaturen ausgeführt, die Bronze Glocke ist Teilgerissen. Man stelle sich eine Stiftskirche mit über 1000Jahre Geschichte vor, auch wenn eine Orgel erst ca. 1720 eingebaut wurde, dennoch ist sie wichtig.

Die erst kürzlich freigelegte Nonenlogge zeugt von einzigartiger Baukunst der Romanik.

Heute wird die Kirche nicht nur als Ort der Spiritualität gesehen, gern kommen Besucher um sich von der Originalität des Bauwerks zu überzeugen, es ist ein Ort für Konzerte, das Hauptschiff mit seinen beiden Nebenschiffen bilden ein einzigartiges Klangbild was seines gleichen sucht.

Aus der Geschichte kann Frose sowie die Stiftskirche von sich sagen das ein zusammenschmelzen erst durch die Reformation erfolgte, ein Vermögen war nach den Einschätzungen der Historiker nicht vorhanden.

Die Stiftskirche lebt durch ihr Erscheinungsbild, Sie ist „sehr romanisch“, „nicht überbaut“ und „einfach originär“.

In der gegenwertigen Konzeptionsplanung möchte die Stadt Seeland bzw. der Ortschaftsrat von Frose sich mit einbringen, d.h. ein anliegendes Gelände wird saniert, was im Ergebnis dann zu einer erheblichen Steigerung nicht nur für den Tourismus bedeutet, hier können Veranstaltungen einen neuen Charakter bekommen!

Unsere Kirchengemeinde hat hierzu ein Motte gefasst; „ Mit Gottes Hilfe packen wir an bevor es zu Spät ist“.

der Gemeindekirchenrat
Rüdiger Kempe
Vors.