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Gemeindebrief Dezember/Januar 2013 (2014)

Liebe Gemeinde, es ist wieder soweit! Wir bereiten uns auf den großen Tag vor! Dazu entzünden wir an vier Sonntagen je eine Kerze und öffnen ein Türchen bis zum 24. Doch kaum einer weiß heute noch, warum wir dies tun. Für viele ist es eben ein Brauch, dazu die vielen Festvorbereitungen und Weihnachtsfeiern. Auch das Bild in den Geschäften hat sich geändert. Das Angebot ist riesengroß, aber mit Weihnachten hat dies zunehmend weniger zu tun! Da werden sogar Adventskalender für Katzen angeboten mit Leckerlis in verschiedenen Geschmacksrichtungen. Die Adventszeit ist die Vorbereitungszeit auf die Geburt von Gottes Sohn Jesus Christus. Dieses Jahr feiern wir seinen 2013. Geburtstag. Gott schenkt uns das ewige Leben, wenn wir an Jesus als unseren Retter und Erlöser glauben. Dann wird Weihnachten und der ganze Himmel jubelt. Jetzt ist es noch Zeit, sich ganz dem Christkind hinzugeben und zu glauben:

„Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird; denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids.“

Eine gnadenreiche und frohe Weihnacht Ihnen allen!
Pfarrerin Heimann Trosien
und die Ev. Kirchengemeinde Frose

Gemeindebrief Oktober/November 2013

Liebe Gemeinde, nun werden die Tage merklich kürzer und kälter. Wir möchten den Sommer mit seiner Wärme und Helligkeit so gerne festhalten, aber es wird Herbst. Da schwingen Gefühle mit im Wechsel der Jahreszeiten, vielleicht sogar Trauer im Abschied auf den Sommer. Auch wir merken den Herbst unseres Lebens, indem die Jahre allzu rasch vorüber ziehen und plötzlich sind wir alt, obwohl wir doch gerade erst dreißig waren. Wir müssen uns nicht vor dem Herbst oder gar dem Winter in unserem Lebensalter fürchten, denn der lebendige Gott hält uns an seiner Hand. Er macht uns Mut, mit ihm gemeinsam das Leben zu meistern, auch wenn alles schwerer und mühsamer wird, weil wir eben nicht mehr in unserer Frühlings- und Sommerzeit stehen. Mit Gott an unserer Seite kommt Kraft hinein, weil er uns seinen Sohn Jesus gesandt hat. Er ist der gute Hirte, der uns sicher durch unsere Lebenslandschaft führt, der uns Steine aus dem Weg räumt und sogar trägt, wenn es gar nicht mehr geht.

Mit Jesus kann der Herbst richtig schön werden!
Haben Sie Mut, Gott segne Sie!

Pfarrerin Heimann Trosien
und die Ev. Kirchengemeinde Frose

Gemeindebrief August/September 2013

„Die güldne Sonne voll Freud und Wonne bringt unsern Grenzen mit ihrem Glänzenein herzerquickendes, liebliches Licht. Mein Haupt und Glieder, die lagen darnieder; aber nun steh ich, bin munter und fröhlich, schaue den Himmel mit meinem Gesicht.“ (EG 449, 1)

Liebe Gemeinde, mit dem Wetter ist es wie mit dem Leben. Mal fühlen wir uns heiter und die Sonne lacht uns, mal sind wir niedergeschlagen und dunkle Regenwolken ziehen über uns hinweg. Der lange Winter, der bis in den Mai hinein ging, hat uns alle bedrückt. Zu kalt, zu dunkel, zu unfreundlich. Das Sonnenwetter lässt unser Gemüt aufatmen. Das helle Licht erwärmt auch unser Herz und tut uns gut. Nun ist die im Paul Gerhardt Lied besungene Sonne ein Synonym für Gott. Gott ist wie die Sonne, die uns freundlich anlacht vom Himmel herab. Dort, wo Sonnenstrahlen aus dem Himmel hervorbrechen, ist es jedes Mal wie ein kleines Zeichen von oben mit einem Gruß von Gott, dem Vater. In Jesus Christus seinem Sohn, schenkt er uns die ganze Fülle seiner Strahlen. Durch Jesus möchte er uns einen Lebensbegleiter schenken, der uns vorangeht und zeigt, wie das Leben gelingen kann.

„Ich bin das Licht der Welt, wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern das Licht des Lebens haben.“ (Joh 8, 12)

Ihnen allen eine lichtreiche Sommerzeit!
Pfarrerin Heimann Trosien
und die Ev. Kirchengemeinde Frose

Gemeindebrief Juni/Juli 2013

Liebe Gemeinde, der Heilige Geist wird in diesen Pfingsttagen ganz neu ausgegossen in unser Herz, in unser Leben und auf unser Land. Er ist der große Tröster, den Jesus uns bei seinem Abschied verheißen hat, denn Jesus wollte uns nicht alleine auf dieser Welt zurücklassen. „Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.“ (Mt 28, 20) Durch den Heiligen Geist können wir mit Jesus in Kontakt treten. Der Heilige Geist ist wie ein Kommunikationszentrum gigantischer Ausmaße. Aber der Heilige Geist ist keine Maschine, sondern eine der drei göttlichen Personen, der von Gott, dem Vater und seinem Sohn Jesus ausgeht. Der Heilige Geist hilft uns bei unserem Glauben und in unserem Leben. Wenn wir den Heiligen Geist bitten, uns zu helfen, so kann er alles in uns vollbringen, was wir nicht zu tun imstande wären. Der Heilige Geist kann uns befreien von Zwängen und von Süchten. Der Heilige Geist kann in unser Gewissen sprechen, um uns wieder auf den richtigen Weg Gottes zu leiten.

Wer den Heiligen Geist in seinen Alltag lädt, der erlebt Pfingsten – jeden Tag! „Es soll nicht durch Heer oder Kraft, sondern durch meinen Geist geschehen, spricht der HERR Zebaoth.“ (Sach 4, 6)

Ihnen allen eine erstaunliche Zeit nach Pfingsten!
Pfarrerin Heimann Trosien
und die Ev. Kirchengemeinde Frose

Einladung zum Johannisfest nach Hoym

Wir laden herzlich ein zum Johannisfest am 23. Juni in die Ev. St. Johannis Kirche nach Hoym. Beginn um 14. 00 mit einem Familiengottesdienst, Pfarrerin Heimann Trosien und Frau Iris Meyer mit Kindern zum Thema: Mit meinem Gott über Mauern springen und anschließendem Gesang des Hoymer Männerchores e. V. Bei Kaffee, Kuchen & Grillen setzen wir das Fest draußen bei hoffentlich schönem Wetter fort.

Einladung zum Gebetskreis

Am 20. Juni 2013 startet der neue Gebetskreis des Kirchenkreises mit einem ersten Termin um 19.00 in der Stiftskirche zu Frose. Alle sind dazu recht herzlich eingeladen!

Gemeindebrief April/Mai 2013

„So steht’s geschrieben, dass Christus leiden wird und auferstehen von den Toten am dritten Tage; und dass gepredigt wird in seinem Namen Buße zur Vergebung der Sünden unter allen Völkern.“ (Lk 24, 46.47)

Liebe Gemeinde, Lebensträume können zerplatzen und wie ein Kartenhaus ins sich zusammenstürzen. Was eben noch einen Sinn machte, ist bedeutungslos geworden. Sinnkrisen des Lebens. Schweren Herzens machen sie sich dennoch auf den Weg – drei Frauen in großer Trauer. Es ist noch sehr früh am Morgen. Was erwartet sie? Die ganze Aktion ist von vorne herein zum Scheitern verurteilt! „Wer wälzt uns den Stein von des Grabes Tür?“ (Mk 16, 3) Sie fühlen sich fast selber wie tot nach all dem, was geschehen ist und werden die Bilder, die vor ihrem inneren Auge erscheinen, nicht mehr los, wie sie ihren Freund gekreuzigt hatten. Wer konnte ihnen jetzt noch helfen und Leben geben? Ihre Augen sind im Schmerz gehalten, deshalb nehmen sie erst jetzt wahr: Der Stein ist weggewälzt! Wer hat solch eine Kraft, diesen schweren Stein zu bewegen? Zitternd vor Angst wagen sie sich in die Gruft. Da steht ein Jüngling in weißen Gewändern. „Entsetzt euch nicht! Ihr sucht Jesus von Nazareth, den Gekreuzigten. Er ist auferstanden, er ist nicht hier.“ (Mk 16, 6) Der schwere Stein, der auf ihrer Seele lastete, scheint in tausend Einzelteile zu zerbrechen und sie freizusetzen zum Leben. ER lebt! Jesus ist auferstanden! Sie können es kaum fassen, neue Hoffnung erfüllt die Frauen von der Botschaft ihres Herrn: „Euer Herz erschrecke nicht! Glaubt an Gott und glaubt an mich! Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Ich lebe und ihr sollt auch leben.“ (Joh 14,1.6.19) Der Sinn des Lebens liegt in dem Geheimnis des Glaubens. Wer Jesus Christus, dem gekreuzigten und auferstanden Herrn begegnet, der kann wieder hoffen, denn in Gott liegt seine Zukunft. Jesus ist das Leben. Er ist wahrhaftig auferstanden!

Pfarrerin Heimann Trosien
und die Ev. Kirchengemeinde Frose