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Gemeindebrief November/Dezember/Januar 2012

Liebe Gemeinde, noch erfreut uns die goldene Pracht des Herbstlaubes. Die fallenden Blätter kündigen das Ende des Jahres an. Die Natur legt sich schlafen, die Kraniche ziehen imposant in die warmen Länder. Auch wir werden stiller. Es ist wieder die Zeit, eine Kerze anzuzünden, wenn die Tage kürzer und dunkler werden. Wir Menschen kommen in der Hast des Alltags zur Ruhe am Volkstrauertag und am Totensonntag. Wir vermissen unsere Lieben, die in diesem Jahr von uns gegangen sind. Unser Schmerz sitzt tief.

„Tröstet, tröstet mein Volk! spricht euer Gott.“ (Jes 40,1) Gott kommt uns entgegen in unserem Schmerz, in unserer Trauer und Trübsal. Gott wird Mensch und Jesus geboren, um uns zu helfen und zu erlösen. Jesus trägt unseren Schmerz, hält unsere Wut und unsere Trauer aus und nimmt uns in seine Arme. Jesus fühlt den Schmerz, und er trocknet die Tränen, die wir geweint haben. Eine trostreiche Zeit mit viel wärmendem Licht wünschen

Pfarrerin Heimann Trosien
und die Ev. Kirchengemeinde Frose

Ein Wort des Vorsitzenden:

wieder ist ein Jahr vorüber und wir glauben die Zeit raste an uns vorbei, hat nun jeder das erreicht was er wollte? Die Natur legt sich schlafen so glauben wir, es ist eine Erholungsphase die ein jeder braucht nicht nur die Natur, darum sollten wir die Zeit nutzen und uns eine gesegnete aber auch erholsame Weihnachtszeit wünschen aber auch im glauben erleben.

Gemeindebrief September/Oktober 2012

Liebe Gemeinde, wenn es uns schlecht geht, dann fangen wir an zu beten oder Gott anzuklagen, den wir vorher gar nicht wahrgenommen haben. Bei jedem Unglück muß Gott herhalten. Warum hast du das getan Gott? Dabei liegt das Erbarmen bei ihm und ER fragt sich: „Warum kommen die Menschen mit ihrer Not nicht zu mir, dass ich sie tröste und wieder aufrichte? Ich verursache keine Katastrophen, das macht ihr Menschen selber und mein Vaterherz blutet vor Trauer mit euch!“ Können Sie sich vorstellen, dass Gott an ihrem Unglück leidet, dass ER nicht schuld ist, wie sie meinen? Gott ließ unsere Schuld von seinem geliebten und einzigen Sohn Jesus Christus am Kreuz bezahlen, damit wir von der Last befreit sind. Gott nimmt also die Schuld und ist nicht schuld am Unglück dieser Welt, in die der Mensch sich begibt, weil er alle Gebote Gottes außer acht lässt und lebt, als würde es ihn gar nicht geben. Hier liegt also das große Missverständnis und der Irrtum des Menschen. Gott aber liebt uns mit seinem ganzen Herzen und hegt keine bösen Absichten gegen uns, während unser Herz für ihn verloren gegangen ist. „Dies Volk naht mir mit seinem Munde und ehrt mich mit seinen Lippen, aber ihr HERZ ist fern von mir.“ (Jesaja 29, 13)

Gott wartet auf unser Herz, er möchte es in seine Arme nehmen und von den Verletzungen unseres Lebens heilen. Er möchte unser Herz umgestalten in ein liebendes, aufrichtiges und barmherziges Herz. Er möchte Strahlen seiner Barmherzigkeit in unser Herz gießen. SEIN ganzes Herz gehört uns! Und unser HERZ?

„Hoffet auf ihn allezeit, liebe Leute, schüttet euer HERZ vor ihm aus; Gott ist unsre Zuversicht.“ (Psalm 62,9)

Es grüßt Sie herzlich
Pfarrerin Heimann Trosien und die Ev. Kirchengemeinde Frose!

Gemeindebrief Juli/August 2012

Liebe Gemeinde, wenn Sie diesen Gemeindebrief erhalten, ist die Fußball Europameisterschaft bereits entschieden. Es wird Sieger und Verlierer geben, Freudentränen und Enttäuschungstränen, erfüllte und zerstörte Hoffnungen. Für viele Fußballfans kommt danach der große Kater und das leere Gefühl, denn was bleibt vom rollenden Ball außer den schönen Erinnerungen an gelungene Tore. Wer seine Hoffnung auf Glück, Erfolg, Sieg und Gewinn setzt, der wird enttäuscht, denn das alles währt für kurze Zeit, ehe die große Seifenblase zerplatzt und nichts übrig bleibt, was unser Leben trägt. Vor dem Spiel ist immer auch nach dem Spiel, und das betrifft unser eigenes Leben. Natürlich fallen auch in unserem Leben Tore der Freude und des Jubels, vielleicht auch die bitteren Eigentore und das Aushalten Müssen von Niederlagen, auch sie gehören zum Leben. Wir können nicht nur, den Ball am Fuß, zum Tor stürmen, sondern oft verlieren wir den Ballkontakt. Im Fußball ist es eben wie im wirklichen Leben, und das kann tränenreich sein. Wer jedoch seine Hoffnung auf den lebendigen Gott setzt, der wird wieder aufstehen nach einer Niederlage. Jesus steht immer auf unserer Seite, da ist es egal, wo das Tor steht. Sein Tor ist der Himmel, wer dort seinen Lebensball hineinbringt, der hat den Sieg des Lebens errungen, das ewige Leben. Der Weg ist weit, der zu diesem Tor führt und schmal, viele gehen da lieber die bequemeren breiten Wege weit weg von Gott und seinen Spielern. „Das ist das Tor des HERRN; die Gerechten werden dort einziehen.“ (Ps 118,20) Dann können wir ganz gelassen die Tore abwarten, und wer die Europameisterschaft gewinnt. Denn mit Jesus Christus haben wir bereits gewonnen und zwar jedes Spiel – auch ohne Ball.

Es grüßt Sie herzlich in dieser Sommerzeit
Pfarrerin Heimann Trosien und die Kirchengemeinde!

Gemeindebrief Mai/Juli 2012

„Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden.“ (2 Kor 5, 17)

Liebe Gemeinde, wer wünscht sich das nicht, noch einmal von vorne anfangen zu dürfen und das Leben auf einer weißen Seite neu beschreiben zu können. Die gute Nachricht: Wir können neu anfangen, wenn wir wagen zu glauben, dass Christus für unsere Sünden gestorben ist, sie am Kreuz abbezahlt hat und auferstanden ist. Die Auferstehung ist das Zeichen: Siehe, ich mache alles neu! Nicht der Tod, eine tiefe Trauer oder belastende Schuld haben das letzte Wort, sondern Gott, der spricht: Vertraue mir, ich hole Dich aus der Not und Trauer, aus der Schuld und dem Versagen in ein neues Leben. Ich habe meinen toten Sohn auferstehen lassen, auch Deine persönlichen Trümmerstätten kann ich neu aufbauen. In der Natur können wir den Aufbruch erleben im zarten Grün, der herrlichen Blütenpracht und in unserer Region traumhaft gelben Rapsflächen. Lassen wir es Frühling in unseren Herzen werden, indem wir dem Leben und dem lebendigen Gott vertrauen und uns beleben lassen. Ostern geht weiter bis Pfingsten, dem Fest des Heiligen Geistes, brechen wir auf und leben!

Es grüßt Sie herzlich Pfarrerin A. Heimann Trosien und die Kirchengemeinde!

Gemeindebrief März/April 2012

Grüß Gott liebe Gemeinde in Frose,

im letzten Gottesdienst in Badeborn haben wir von dem syrischen Hauptmann Naaman aus dem 2. Buch der Könige gehört, der ein bedeutender Mann gewesen ist, aber aussätzig. Diese Krankheit hat ihm schwer zu schaffen gemacht und sein Leben belastet. Nun hörte er von einem Propheten in Samaria, der Hauptstadt im alten Nordreich, das heute im Norden Israels liegt. Naaman reist mit Pferd und Wagen, viel Gold und Silber und festlichen Kleidern samt Dienern nach Israel. Von seinem König von Aram, dem heutigen Syrien überbringt er ein Begleitschreiben an den König von Israel mit Bitte um Heilung Naamans. Doch dem König tritt die Zornesröte ins Gesicht. Er ist doch nicht Gott, dass er diesen Mann heilen könnte! Der König von Israel denkt in politischen Dimensionen. Für ihn ist das Ganze reine Provokation! Eine Geschichte voller Missverständnisse, denn nicht der König, sondern der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs sollte Naaman heilen. Der Gott des Himmels und der Erden, der von Anfang an durch Menschen handelt, um seine Macht zu offenbaren. So auch durch den Propheten Elisa, dem Schüler des berühmten Propheten Elia, der viele Wunder gewirkt hat und in einem Feuerwagen in den Himmel aufgenommen wurde. Jetzt zieht Naaman zu Elisa und erwartet eine teure Medizin, die ihm hilft, wenn ihm schon der König nicht helfen kann. Elisa lässt ihm ausrichten, er solle sich sieben Mal im Jordan waschen, damit er geheilt würde. Naaman ist stinksauer, denn Flüsse gibt es auch bei ihm zu Hause, da braucht er nicht nach Israel zu reisen. Mit viel Überredungskunst gelingt es seinen Knechten, Naaman davon zu überzeugen, sieben Mal im Jordan unterzutauchen. Warum ausgerechnet sieben Mal? Die Zahl sieben ist eine heilige Zahl, sie bedeutet vollendet. Gott schuf die Welt in sieben Tagen, da war sie vollendet und vollkommen. Als Naaman auftaucht, ist er geheilt und rein! Seine Haut zeigt keinerlei Spuren mehr von seiner Krankheit. Da erkennt Naaman, dass allein der Gott Israels der einzige und wahre Gott ist. Nun möchte er sich erkenntlich zeigen und Elisa die Geschenke geben. Doch dieser wehrt energisch ab. Geschenke nimmt er nicht an, weil Gottes Kraft umsonst ist, und sich seine Gnade nicht bezahlen lässt. „Ziehe hin im Frieden dieses Gottes, den du nun erkannt hast!“ So verabschiedet Elisa den Hauptmann, dem noch eine Frage auf der Seele brennt. Wie kann er wieder in sein Land zurück-kehren, in dem die toten Götzen angebetet und fremden Göttern geopfert wird? Doch Elisa beruhigt ihn. Bleibe deinem Gott treu und diene ihm allein, so kann dir nichts schaden. Diese Zusage gilt auch uns in Konfliktsituationen zwischen Glaube und Welt, die uns mit ihren vielen Strömungen konfrontiert in einer zunehmend Christen feindlichen Zeit. „In der Welt habt ihr Angst; aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden“ (Joh 16,33) Wenn wir Gott treu bleiben, dem Vater Jesu Christi und einzigen wahren Gott, dann können wir unsere Wege in Frieden ziehen, wie Naaman, der syrische Hauptmann aus dem Alten Testament.

Angela Heimann Trosien
Pfarrerin

Ein Wort des Vorsitzenden:

Das Geld wird knapper, die Aufgaben nicht, so auch an der Stiftskirche in Frose. Die Stiftskirche St. Cyriakus ist Gemeindekirche, Musikkirche, Kulturkirche, Kirche des Erlebens und vieles mehr. Menschen in Not gehen oft zuerst zur Kirche. Soziale Projekte erwarten, dass die Stiftskirche sich finanziell beteiligt. Jedes Jahr finden mehrere Veranstaltungen in der Stiftskirche statt. Konzerte, Gesprächsrunden, Vorträge, Ausstellungen. Viele davon sind Benefizveranstaltungen. All diese Veranstaltungen kosten Geld für Heizung (Winterkirche), Strom, Personal, Referenten und Künstler. Aber sie kosten in der Regel keinen Eintritt. Wir wünschen uns, dass das auch in Zukunft so bleibt. Damit es so bleiben kann, sind wir auf Ihre Unterstützung angewiesen. Sie können unsere Stiftskirche St. Cyriakus unterstützen: Sie können einen Betrag spenden für die kirchliche Arbeit der Kirchengemeinde Frose. Der Betrag kann von der Steuer abgesetzt werden. Bis zu einem Betrag von EUR 50 reicht der Kontoauszug. Bei größeren Beträgen stellen wir gern eine Spendenbescheinigung aus.Spenden sind herzlich erbeten auf das folgende Konto: Salzlandsparkasse BLZ 800 555 00 Konto 30 636 00775 - Wenn Sie eine besondere Verwendung im Auge haben, geben Sie bitte den Verwendungszweck an (z.B. Gemeindearbeit, Orgelkonzerte, Orgelreparatur, Kinder und Seniorenarbeit, u.a.m.), wenn Sie nicht sicher sind so helfen wir gern weiter, wir sind für Sie da unter: 034741-91221 Pfarramt Frose. unsere Sprechzeiten: Donnerstags von 16.00Uhr - 18.00Uhr

Rüdiger Kempe
Vors. d. KG Frose