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Zeittafel der Geschichte

Erste Besiedlung dokumentiert die Hausurnenkultur
in der La Tene

450–380
v.u.Z.

Für den Ortsnamen Frose bieten sich je nach Herangehensweise für „frasa“ unterschiedliche Lesearten: aus dem Germanischen „beraster Boden“ aus dem römischen „wieder aufgebaute Siedlung“ oder „sprudelndes Wasser“.

 

Christianisierung mir den Sachsenzügen Karl d. Gr. Missionierung durch Bistum Chalons-sur-Marne mit dem Patronat des Stephanus. Ein solcher Altar wurde auch auf dem germanischen Thingplatz, der zu dieser Zeit 500m Nord östlich des Dorfes Frose lag, errichtet.
(heutige Stiftskirche)

um 785

Teilung des Frankenreiches im Vertrag von Verdun König der Ostfranken Ludwig d. Deutsche gestaltete die Stephanus Kirche in eine Eigenkirche um und installierte den Cyriakus Altar. Diesen stattete er mit Besitzrechten(Allodien) aus. Der Stephanus Altar blieb Pfarraltar !!

nach 843

847

Aufbau einer Dorfkirche, als Eigenkirche, mit dem Patronat
des Sebastian (heute wüst).

9. Jh.

Erste Benennung des Ortes Frose in einer
Quedlinburger Urkunde.

936

Otto I. und sein Bruder Bruno der Erzbischof von Köln unterstellen den Markgrafen Gero die Kanoniker des Stiftes des hl. Cyrikuas in Frose und überschreiben diesem Stift zusätzlichen Landbesitz, materielle Ausstattungen sowie zwei leibeigene Frauen.

950

Umwandlung in ein Damenstift und der disziplinarischen (nicht der Besitzrechtlichen!) Unterstellung der neu gegründeten Abtei in Gernrode sowie die Dokumentierung des Königschutzes in einer eigenen Froser Urkunde.

961

Dokumentierung des direkten Schutzes durch den Papst.

963

Größere Umbauten im Stiftsbezirk vor allem im Turm

Mitte 12.Jh.

Aufsetzen der zwei Hüte auf dem Turm
und Umbauten im Chorbereich.

Mitte 13.Jh.

Anlegen eines über 2000 ha großen See, durch den Bischof Burchard von Halberstadt im Nordosten von Frose und damit Flutung der Froser Torfstiche. Hieraus entsteht ein 30 Jahre andauernder Rechtsstreit. Die zwei letzten Stiftsdamen verlassen Frose.


1446

1551

Thomas Müntzer unterhält in Frose ein Knabenkonvikt
und hat die Stelle des Probstes inne.

1515/1517/ 19?

Umbau der Stiftskirche zur Dorfkirche und
Einweihung derselben. (u.a. Ausbau der Krypta)

1544

Vernichtung des Pfarrhauses durch einen Brand.

1636

Umbau der Kirche (Einbau der Empore, der Orgel, Vergrößerung der Oberlichter, Hochaltar sowie Glocken).

Anfang 18. Jh.

Umbau der Kirche (Teilrückbau der Empore,
Neuaufbau der Seitenschiffe, Einbau des Chorfensters) .

 

Malermäßige Instandsetzung zur 1000 Jahrfeier.

1936

Malermäßige Teilinstandsetzung.

 

Umfangreiche Sanierungsarbeiten, Instandsetzung der Turmeindeckung, des Hauptschiffes und der Seitenschiffe. Neuer Ringanker im Südwestturm, Fußboden Sanierung in den unteren südwestlichen Turm Raum und Mittelhaus der Türme.

fortwährende
Sanierung ab
1991-2004

Ausbau der Orgel am West Werk

07-08/2007